Asyl- und Integrationshelferkreis

 

  

 

 

Warum brauchen wir einen Asyl- und Integrationshelferkreis? 


Seit dem Sommer 2013 leben Asylbewerber und Flüchtlinge in unserer Gemeinde. Sie stammen aus den Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens, aus Syrien, dem Irak und Afghanistan und aus den Krisengebieten in Afrika, hauptsächlich aus Nigeria, Somalia und Eritrea. Sie kennen unsere Sprache nicht und unsere Kultur ist ihnen fremd. In dieser Situation sie auf unsere Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Inzwischen haben viele unserer Flüchtlinge eine Duldung für eine bestimmte Zeit erhalten. Einige dieser Migranten haben schon erfolgreich eine Ausbildung beendet, oder befinden sich gerade in einer Ausbildung.

Der Asyl- und Integrationshelferkreis Burgkirchen und sein Umfeld 

 

Die BRK-Sozialwerkstatt kümmert sich hauptamtlich und federführend um alle Belange der Asylsozialberatung. Sie ist die Hauptansprechpartnerin für alle Ehrenamtlichen. Eine enge Zusammenarbeit gibt es auch mit der Gemeinde Burgkirchen. Außerdem ergeben sich immer wieder Kontakte zu den Kindergärten, den Schulen, Ärzten, Banken, den Geschäften in Burgkirchen, zu unseren Bürgern und den zuständigen Stellen im Landratsamt Altötting.
Unterstützt werden wir auch von dem Jugendmigrationsdienst Berchtesgadener Land u. Altötting.

Was ist das Ziel des  "Asyl- und Integrationshelferkreises Burgkirchen" 

 Die vier Kernaufgaben, die sich der A&I-Helferkreis im Rahmen seiner Möglichkeiten gestellt hat, sind:

  • Ein Mindestmaß an Unterstützung und menschlicher Zuwendung für die Asylsuchende und Migranten in Burgkirchen
  •  Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, insbesondere durch Förderung der Sprachkompetenz.
  •  Akzeptanz und Verständnis für die Lage dieser Menschen in der Gemeinde fördern.
  •  Die Entlastung der verantwortlichen Stellen (BRK, Gemeinde, LRA), soweit es im Rahmen unseres ehrenamtlichen Einsatzes möglich ist.

Wie sind wir strukturiert, organisiert 

 

  • Der A&I-Helferkreis umfasst Personen, die sich bei der Unterstützung der Asylsuchenden und Migranten einbringen, und zwar je nach persönlicher Möglichkeit. Die organisatorische Leitung des HK liegt in den Händen von Gisela Maria Maginot und Helmut Maginot.
  • Zum Erfahrungsaustausch treffen sich alle Helfer einmal im Monat. Das Treffen findet immer an einem Donnerstag um 8.30 statt, meist im Sitzungssaal des Rathauses von Burgkirchen.
  • Die Radl-Werkstatt:Hier werden gebrauchte Fahrräder, oft gemeinsam mit den Betroffenen, verkehrs-sicher gemacht und gegen eine kleine Gebühr abgegeben.

Wie kann ich den Helferkreis sonst noch unterstützen? 

 

  • Schul- und Ausbildungspaten.

Es ist natürlich auch für sehr motivierte Jugendliche nicht einfach, den Anforderungen in der Schule gerecht zu werden. Auch Ausbildungspaten sind für den erfolgreichen Abschluss äußerst hilfreich.

 

  • Spenden:

Gegen Geldspenden haben wir natürlich auch nichts, weil damit unser Handlungs-spielraum erweitert wird. Geldspenden fließen z.B. in unser  "Radl-Projekt" für die Beschaffung von Ersatzteilen ein. Geldspenden laufen ausschließlich über ein Konto  der Gemeinde und werden natürlich verantwortungsvoll verwendet.

 
© 2013 - Burgkirchen a. d. Alz