Kulturdenkmäler

Kirche Mariä Himmelfahrt in Margarethenberg

 

 

 

 

 

Anstelle einer kleinen Kapelle wurde am 16. Juni 1406 eine, in der Zeit der hohen Gotik errichtete, innen gleichgeteilte, gleichhohe, dreischiffige Hallenkirche mit parallel zu beiden Seiten des Mittelschiffes angeordneten Pfeilerreihen, eingeweiht. Hoch auf dem Margarethenberg entstand der "Dom des Alztales" und überblickt seitdem das ganze Tal. Der Kirchturm erhielt seine endgültige, heutige, Form im Jahr 1759, als eine neue Kuppel aufgesetzt wurde. Der Innenraum wurde zwischen 1752 und 1760 z.B. durch die Herausnahme der Mittelpfeiler barockisiert. Der Hochaltar stammt bereits aus dem Jahr 1625.

Kirche St. Johann

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde dieses Gotteshaus im spätgotischen Stil erbaut und erhielt am 17. Juni 1477 die kirchliche Weihe. Bei diesem Kirchenbau fanden die hier vorhandenen Nagelfluhsteine Verwendung. Im Jahr 1763 wurde der Innenraum barockisiert. Der kurfürstliche Flach- und Freskomaler Martin Heigl versah die Decke des Kirchenschiffes mit einer Darstellung der Taufe Christi durch Johannes. Im Chorraum ist die Enthauptung des hl. Johannes dargestellt. Den Hochaltar schuf 1703 der Schreiner Stephan Reiter aus Ranshofen. Bereits aus spätgotischer Zeit stammt das Portal der Kirche mit kunstvoll geschmiedeten Riegelbändern.

Kirche St. Pius

Am 17. Juni 1958, also genau 481 Jahre nach der Kirchweih von St. Johann wurde die neue Pfarrkirche im Burgkirchner Ortszentrum nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Aufgrund der sprunghaften Bevölkerungsentwicklung wurde dieser größere Neubau in wirtschaftlich schwieriger Zeit notwendig. Die Kirche ist in der Grundform einer Basilika erbaut. Die zwei Reihen zu 12 Säulen, welche das Dach der Kirche tragen, versinnbildlichen die 12 Apostel bzw. erinnern an die 24 Ältesten der Geheimen Offenbarung. Das bald 15 Meter hohe Altarbild ist durch ein Mosaik vom Augsburger Künstler Karl-Heinz Hagedorn vielsagend gestaltet.

Dreifaltigkeitskirche

Am 28. Mai 1961 wurde die evangelische Dreifaltigkeitskirche in Burgkirchen auf der Oberen Terrasse mit erhabenem Blick über das Alztal eingeweiht. Es war die letzte Fertigstellung einer Kirche, die der Münchner Architekt Olaf Andreas Gulbransson miterleben durfte. Er stellte die Dreifaltigkeit im Gebäude dar: Der Grundriss des Kirchenschiffes ist ein gleichseitiges Dreieck über dem sich die Dachflächen als gleichseitige Dreiecke in Pyramidenform erheben. Der Innenraum wurde derart gestaltet, dass sich die Stelle, auf die hin sich die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde richtet, der wichtigste Punkt im Baukörper ist. Der Turm, der etwas abgesetzt, jedoch noch in Verbindung mit dem Kirchenschiff steht, konnte am 2. September 1960 nur mit Hilfe eines Hubschraubers der Heeresstaffel 8, mit der 1,45 Tonnen schweren Kuppel in Zwiebelform, versehen werden.

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