Heimatverbunden

In der Alzgemeinde mit seinen Gemeindeteilen Gendorf, Holzen, Obere Terrasse, Hirten, Pirach u.a. leben rund 10.500 Einwohner auf 4620 Hektar. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Altötting und befindet sich im sogenannten Südostbayerischen Chemiedreieck. 

Burgkirchen liegt in einer reizvollen, kontrastreichen Landschaft in etwa zwischen dem Nordhang des Alztals und der Salzach. Im Süden reicht der Ort mit der ehemaligen Gemeinde Dorfen fast bis nach Asten, im Südosten bis zur Salzach und damit an die österreichische Grenze. Hirten, im Westen gelegen, stellt eine in sich geschlossene Einheit dar, mit allen lebensnotwendigen Einrichtungen.

Archäologische Funde belegen, dass die Besiedelung des Raumes bereits in der Jungsteinzeit, also ca. 4.500 vor Christus, begann und sich in den folgenden Zeitepochen fortsetzte.

Im Jahr 790 n. Chr. taucht der Name Burgkirchen zum ersten Mal auf: In einem Verzeichnis bestätigt Karl der Große die Zugehörigkeit von "Pohkirch" (Kirche bei den Buchen) zum Bistum Salzburg.

Die folgenden Jahrhunderte bringen kaum Veränderungen. 1808/1818 werden im Königreich Bayern die politischen Gemeinden gegründet, u.a. auch die "Ruralgemeinde Burgkirchen". Eisenbahn und Poststation bringen Ende des 19. Jahrhunderts allmählich die Neuzeit nach Burgkirchen.

Erste Schritte auf dem Weg von einer Landgemeinde hin zu einer Industriegemeinde sind die "Alzkorrektion" (1912) und der Bau des Alzkanals (1916 - 1922).

1941 nimmt die chemische Fabrik, das Werk Gendorf, ihre Produktion auf. Stilllegung und eine unsichere Phase des Wiederaufbaus waren zu durchschreiten, bevor die Eingemeindung des Werksgeländes und des Ortsteils Gendorf einen dynamischen Aufschwung einläuteten, der bis heute anhält.

Im Gemeindewappen stehen die Sense und die Retorte für Landwirtschaft und chemische Industrie als Symbole für die regionale Wirtschaftsstruktur.

 
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